velominski.blogspot.com

14 Juli 2012

Nasenflügel statt Scheibenbremsen


Jetzt ist mein Erster selbst verschuldeter Sturz schon eine Woche her und ich kann mich mittlerweile schon wieder halbwegs bewegen! Neben den teilweise großflächigen Schürfwunden, den vielen blauen Flecken und Prellungen bereitet mir besonders die heftige Rippenprellung viel spaß! Dabei war ich so froh mich nach langer Zeit endlich mal wieder zum Radfahren aufgerafft zu haben. Wahrscheinlich deswegen die überhöhte Geschwindigkeit ;-) Übermut tut selten gut!

Wozu braucht man Scheibenbremsen, wenn man mit dem ganzen Körper + Nasenflügel auf einer feinen Schotterpiste bremsen kann. Und damit das Rad keine Kratzer bekommt, nimmt man seinen Körper einfach als Airbag! Na ja alles in allem ist es im Prinzip noch gut gegangen. Da fühl ich mich den Rennradfahrer der Tour de France ein Stück näher, zumindest dehnen mit den Schürfwunden. Immerhin bin ich ja auch noch 15 KM nach hause gefahren, dem Adrenalin sein dank!

Etwas erschrocken war ich von der scharfkantigen Verformung der kleinen Lenkerhörnchen, die ich frisch aus meinem alten Bestand aufgeschraubt hatte. Das hätte im wahrsten Sinne des Wortes ins Augen gehen können, bzw. in meinem Fall durchs Trikot und Sportunterhemd. Der Brustgurt des Pulsmesser hat hier Schlimmeres verhindert. Also, wenn wieder Hörnchen dann nur noch welche die oben richtig geschlossen sind!

Der Selbstmitleidmodus wird noch etwas erhöht, weil ich das erste mal im August Urlaub habe, und mit Nicole wieder eine Radreise machen wollte. Bin eigentlich nicht sonderlich Scherzempfindlich, aber die Rippenprellung lässt mich zweifeln, dass ich in 2-3 Wochen wieder was sportliches machen kann. Zur Zeit bin ich froh das ich halbwegs schmerzfrei am Schreibtisch sitzen kann, und es graut mir vor der Nacht, wenn ich leise fluchend schmerzverzerrt meine Stellung zum schlafen suche. Kleine Sünden bestrafft der liebe Gott sofort, oder wie sacht man?
Messerscharfe Lenkerhörnchen!

Keine Kommentare: